Häufig gestellte Fragen

Fragen zu einem 3D-Druckverfahren

Einen Überblick zu häufigen Fragen zu den verschiedenen 3D-Druckverfahren bieten unsere Fertigungsrichtlinien.
Diese zeigen auf, was in den jeweiliegen Verfahren möglich ist.

Zuletzt aktualisiert am 05.12.2016 von Tobias Matuschek.

Was muss ich beim Modellieren für den 3D-Druck beachten?

Beim Modellieren sollte immer beachtet werden, in welchem Verfahren und aus welchem Material das Modell gefertigt werden soll, da die verschiedenen Verfahren unterschiedliche Beschränkungen wie darstellbaren Details und Wandstärken aufweisen.

Beim Modellieren für den 3D-Druck muss man einiges mehr beachten, als beim Modellieren für das Rendering eines Bildes oder einer Animation.
Der 3D-Druck wird ein reales Objekt erzeugen, also muss man beim Modellieren Faktoren wie Größe, Stabilität und Schwerkraft beachten, um sicherzustellen, dass das fertige Modell nicht unerwartet klein oder groß, fragil und zerbrechlich wird, oder sich nicht stabil aufstellen lässt.

Zuletzt aktualisiert am 05.02.2015 von Tobias Matuschek.

Welche Anforderungen werden an druckbare Modelle gestellt?

Die modellierten Objekte müssen geschlossene Körper sein, oft spricht man in dem Zusammenhang auch davon, dass die Modelle „wasserdicht“ sein müssen.
Daher sollten Modelle vor dem Hochladen nochmals geprüft werden, ob die Oberflächen Löcher aufweisen oder einige Kanten nicht verbunden sind, was das Modell nicht druckbar machen würde.

Bei allen Oberflächen des Modelles müssen die Normalen in die korrekte Richtung zeigen, dazu empfiehlt sich, die Druckdaten vor dem Hochladen nochmals mit einem kostenlosen Programm wie ViscamView oder netfabb Studio Basic zu öffnen und zu kontrollieren.

Zuletzt aktualisiert am 07.01.2015 von Tobias Matuschek.

Wie sind die Lieferzeiten?

Die Fertigung im SLS Lasersintern benötigt in der Regel 5 Werktage für die Fertigung.
Die Fertigung in der Polygraphie dauert zwischen 5-10 Werktagen. Dies liegt meist daran, ob das benötigte Material momentan in der Maschine gefertigt wird, oder ob ein Materialwechsel nötig wird.
Beim FDM-Verfahren werden im Normalfall 5 Werktage für die Fertigung gebraucht.
Bei Vakuumgußaufträgen wird von Fall zu Fall eine Dauer für die Fertigung genannt, da die Auslastung in diesem Verfahren recht hoch ist.

Bei größeren Stückzahlen oder Bauteilen nehmen Sie am besten Kontakt mit uns auf.

Zuletzt aktualisiert am 08.01.2015 von Tobias Matuschek.

Wie groß können die Bauteile sein?

Hier eine Übersicht der maximalen Bauteilgröße, sortiert nach den jeweiligen Materialien.

Übersicht der maximalen Bauteilgrößen

Zuletzt aktualisiert am 03.02.2015 von Tobias Matuschek.

Welche Mindestwandstärken können gefertigt werden?

Als Wandstärke wird die Stärke des Materials zwischen gegenüberliegenden Außenseiten des Modelles bezeichnet, die ein geschlossenes Volumen bilden. Die Mindestwandstärke soll sicherstellen, dass das Modell gedruckt, gereinigt, verpackt und versendet werden kann, ohne Schaden zu nehmen.

Die verschiedenen Herstellungsverfahren und Materialien besitzen unterschiedliche Anforderungen an die Mindestwandstärke.

Folgende Wandstärken sollten eingehalten werden:

VerfahrenMaterialWandstärke
SLS PA 12 0,6 mm
SLS Alumide 0,8 mm
SLS TPU Selasto 1 mm
Polygraphie Vero White 0,8 mm
Polygraphie Vero Clear 0,8 mm
FDM ABS 0,75 mm

Zuletzt aktualisiert am 16.01.2015 von Tobias Matuschek.

Kann ich bewegliche Bauteile fertigen lassen?

Bei der Konstruktion von beweglichen Teilen eines Modelles (wie z.B. bei einem Scharnier) muss darauf geachtet werden, das der nötige Abstand zwischen den einzelnen Bauteilen gegeben ist, damit diese auch nach dem Herstellen noch frei beweglich bleiben. Der nötige Abstand unterscheidet sich ebenfalls je nach Herstellungsverfahren und Material.

Zuletzt aktualisiert am 07.01.2015 von Tobias Matuschek.

Wie kann ich die Druckkosten senken?

Ein großer Kostenfaktor in allen 3D-Druckverfahren sind die Materialkosten, daher sollte versucht werden, soviel Material wie möglich einzusparen. Der einfachste Weg viel Material, und damit Geld, einzusparen ist es, das Modell auszuhöhlen. Dabei sollte natürlich die Mindestwandstärke des jeweiligen Herstellungsverfahrens berücksichtigt werden, und Entnahmelöcher für das innenliegende Material angebracht werden.

Sinnvoll kann es auch sein, sperrige Objekte in Einzelteile zu zerlegen. Diese Teile können ohne Probleme miteinander verklebt werden.

Eine weitere Möglichkeit Kosten zu sparen ist es, das Modell zu skalieren. Oft hilft es schon, das Modell um wenige Prozente zu verkleinern um die Kosten zu senken.

Zuletzt aktualisiert am 07.01.2015 von Tobias Matuschek.

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